Erlebnis mit Hunden



 
Was passiert, wenn Mensch und Hund sich begegnen?
  • Erleben von Körperkontakt (Streicheln, Berührung)
  • Erleben von Emotionen (Freude, Trauer, Fröhlichkeit, Gespräche über Lebenserinnerungen,…)
  • Tiere vermitteln Ruhe
  • Linderung von Beschwerden
  • Bildung eines sozialen Netzes mit Unterstützung des Hundes
  • Menschen erhalten Wertschätzung und Akzeptanz
  • uneingeschränkte und vorurteilsfreie Zuneigung des Hundes fördert das Selbstbewusstsein

... im Einzelnen:

Soziale Integration: Kinder entdecken durch den Kontakt zu Hunden die Andersartigkeit verschiedener Lebewesen und bauen Vorurteile ab.
Wenn ein Hund im Klassenzimmer ist, erlernen Schüler, Regeln und Absprachen für den respektvollen Umgang miteinander einzuhalten. Das Klima innerhalb einer Klasse wird deutlich ruhiger, was zu einer höheren Zufriedenheit und zur Steigerung des Lernerfolges beiträgt.

Sprache / Kommunikation: Kinder werden angeregt, sich miteinander über den Hund zu unterhalten. Auch das Sprechen direkt mit dem Hund fördert die Sprachentwicklung. Kinder mit Hemmungen, vor anderen Menschen zu sprechen, öffnen sich einem Hund gegenüber, denn hier brauchen sie keine Angst vor Zurückweisung zu haben.
Da Tiere sich hauptsächlich über die nonverbale Kommunikation mitteilen können, reagieren sie auch im Umgang mit Menschen besonders feinfühlig darauf. Kinder erleben und üben die wortlose Verständigung, ihre soziale Sensibilität und die Wahrnehmungsfähigkeit wird gestärkt. Diese sozialen Kompetenzen können Kinder auf den Umgang mit Menschen übertragen.

Wahrnehmung: Durch den multimedialen Konsum spielen visuelle und akustische Reize in unserem Leben eine große Rolle. Das Fell eines Hundes zu streicheln, ihn zu spüren und seine Körpertemperatur wahrzunehmen, regt auch andere Sinne an.
Im Gegensatz zu Menschen achten Hunde nicht darauf, wie sie auf andere wirken. Sie präsentieren sich stets „ungeschminkt“. So spielt ein Hund genauso gern mit einem Kind, wenn er nass ist und für die menschliche Nase eher unangenehm riecht. Die Kinder lernen diese Einfachheit zu schätzen und stellen fest, dass man sich nicht verbiegen oder anpassen muss, um angenommen zu werden. Dies ist für die persönliche Entwicklung des Kindes eine wichtige Erkenntnis.
Für übermäßig aktive Kinder ist es eine besondere Herausforderung, sich auf den Seh- und Hörsinn zu konzentrieren, um den Hund beobachten zu können.

Emotionalität: Durch Hunde lernen Kinder, sich mit ihren Emotionen auseinanderzusetzen und sie zu steuern. Vom Tier erhalten sie direkte Rückmeldungen auf ihr Verhalten.
Anhand von praktischen Beispielen lernen Kinder, die Verhaltensweisen von Hunden richtig einzuschätzen und zu deuten. Verständnis und Respekt gegenüber Hunden werden gefördert und mögliche Ängste werden abgebaut.

Menschen in Pflegeeinrichtungen: Viele ältere Menschen hatten in der Vergangenheit selbst Tiere. Hunde erinnern sie daran und öffnenTüren zum Gedächtnis, lassen sie Geschichten über ihre Erlebnisse erzählen und mit anderen ins Gespräch kommen.

Kontakt:
Theresa Geisler

Tel. 0179 78 36 384
Theresa.Geisler@web.de
Emrich-Straße 23
12587 Berlin - Friedrichshagen

Als ausgebildete Diplom-Sozialpädagogin und Kinderkrankenschwester verfügt Frau Geisler über langjährige Erfahrungen im Umgang mit Kindern. Sie war auch im Kinderhospizdienst tätig und betreute körperlich und verhaltensauffällige Kinder. Mit ihren beiden Hunden ermöglicht sie im Rahmen von "Hausbesuchen" die genannten positiven Erlebnisse in sozialen Einrichtung.

Brisco (schwarz) ist 9 Jahr alt und als Begleit- und Therapiehund ausgebildet.
Luke (hell) ist 8 Monate alt und befindet sich in der Ausbildung zum Begleithund.





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